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GoB-System, Einzelbewertungsgrundsatz und Imparitätsprinzip

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Uwe Jüttner

Der Einzelbewertungsgrundsatz gehört zu den das Bilanzierungsverständnis konzeptionell prägenden GoB. Er ist daneben von größter praktischer Relevanz, wofür die zunehmende Bedeutung sogenannter Deckungsgeschäfte und die kontrovers diskutierte Finanzrechtsprechung zur Berücksichtigung anderer wirtschaftlich verknüpfter Geschäftsvorfälle anschauliche Beispiele liefern. Besonderes Augenmerk wird in dieser Untersuchung der Antizipation von Einzelverlusten im Sinne des Imparitätsprinzips gewidmet. Nur die Interpretation des Einzelbewertungsgrundsatzes und des Imparitätsprinzips aus einem System oberer GoB als Kernstück des Handelsbilanzrechtssystems ermöglicht eine folgerichtige, über reine Kasuistik hinausgehende Lösung der vielfältigen Bilanzierungsprobleme, die sich in diesem Bereich stellen.
Aus dem Inhalt: System des Handelsbilanzrechts - Einzelbewertungsgrundsatz - Imparitätsprinzip - Schwebende Geschäfte - Deckungsgeschäfte - Zinstermingeschäfte.