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Ziviler Ungehorsam in der angloamerikanischen Rechtswissenschaft

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Elisabeth Schnieder

Die bundesdeutsche Dikussion über zivilen Ungehorsam ist angelehnt an die ältere und umfassendere «civil disobedience»-Debatte in den USA. Anknüpfungspunkte waren hier vor allem die Bürgerrechtsbewegung unter der Leitung von Martin Luther King sowie der Protest gegen den Vietnamkrieg. Die vorliegende Studie ist eine systematische Darstellung und Zusammenfassung der Diskussion über zivilen Ungehorsam in der amerikanischen rechtswissenschaftlichen Literatur in den Jahren von 1960 bis 1975. Das Schwergewicht hierbei liegt auf der moralischen und rechtlichen Rechtfertigung des zivilen Ungehorsams in einem demokratischen Staatssystem und der Problematik der moralischen Gehorsamsverpflichtung gegenüber dem positiven Recht.
Aus dem Inhalt: Definition des zivilen Ungehorsams - Seine Geschichte in den USA - Moralische und rechtliche Rechtfertigung des zivilen Ungehorsams in der amerikanischen Literatur - Gehorsamsverpflichtung gegenüber dem positiven Recht.