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Das Prinzip der «Partnerschaft» in der Strukturpolitik der Europäischen Gemeinschaft

Dargestellt an den Beispielen Bayerns und Schottlands

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Angelika Poth-Mögele

Die Frage nach der Berücksichtigung regionaler und lokaler Interessen in der EG ist angesichts der wirtschaftlichen und politischen Einigung Europas und der Widerstände gegen diesen Einigungsprozeß aktueller denn je. Die «Partnerschaft» stellt eine Zusammenarbeit auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene dar; die unterschiedlichen institutionellen Strukturen der Mitgliedstaaten werfen jedoch vielfältige Probleme auf. Vor diesem Hintergrund werden in der vorliegenden Studie unterschiedliche Interessenlagen politisch-administrativer Teileliten ausgearbeitet und Partizipationsdefizite aufgezeigt. Die Praxis der «Partnerschaft» wird dem theoretischen Konzept gegenübergestellt und einer kritischen Analyse unterzogen. Grundprobleme der Partizipation subnationaler Ebenen werden dargelegt und dienen der weiteren Diskussion um die Anwendbarkeit des «Subsidiaritätsprinzips» in der EG.
Aus dem Inhalt: Entscheidungsfindungsprozeß in der EG - Europäische Regionalpolitik - Implementation von Gemeinschaftspolitiken - Deutscher Föderalismus - Britischer Zentralismus - Zusammenarbeit europäischer, nationaler, regionaler, lokaler Ebenen.