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Technik und Konstruktionshandeln

Eine sozialwissenschaftliche Studie zum sozialen Prozeß der Technik

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Frank Helten

Die Untersuchung analysiert die als Konstruktionshandeln definierte Tätigkeit von Entwicklungs- und Konstruktionsingenieuren, die ihre Aufgaben in spezifischen sozialen Kontexten und mit Computerbenutzung (CAD) realisieren. Im ersten Teil werden handlungs-, medien- und kommunikationstheoretische Aspekte des Konstruktionshandelns konzipiert und ein theoretischer Bezugsrahmen ausgearbeitet. Technik wird aufgrund der Eigenart, zugleich Medium und Arbeitsgegenstand zu sein, als doppelt bestimmtes (soziales) Verhältnis gesehen. Soziale Akteure entwickeln Technik auf der Grundlage und mittels organisationsspezifisch und individuell ausdifferenzierter Formen von Konstruktionsvermögen. Der zweite und empirische Teil verdeutlicht und belegt die theoretisch entwickelten Differenzierungs-, Strukturierungs-, Handlungs- und Kommunikationsmomente als soziale Komponenten des Konstruktionshandelns. In einer ausgewählten Fallstudie werden Aspekte der Technikentwicklung und die Momente des Umgangs mit technischen Arbeitsmitteln rekonstruiert und der Frage nachgegangen, in welchem Sinne Technik als sozialer Prozeß verstanden werden kann.
Aus dem Inhalt: Technik als sozialer Prozeß - Strukturierung des Konstruktionshandelns - Konstruktionsvermögen - Computer, CAD und Medien der Technikentwicklung - Netzwerkbeziehungen - Informations- und Kommunikationsweise - Technikentwicklung und organisatorischer Kontext - Kommunikation im Unternehmen.