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Zum Charakter der Reformbestrebungen der Volksrepublik China 1978 - 1992

Über die Entwicklung der Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse im nachmaoistischen China

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Raimund Philipp and Universität Münster

Neben der deskriptiv-empirischen Darstellung des ökonomischen Reformprozesses gilt das Hauptaugenmerk des Verfassers der Analyse des Charakters der Reformen. Das traditionelle kaiserliche China ist geprägt durch das «primäre gesellschaftliche Ausbeutungsverhältnis als Herrschafts- und Reflexionsverhältnis». Mit Beginn des Reformprozesses wird dieses allmählich aufgelöst. An seine Stelle tritt das reflektierte Ausbeutungsverhältnis. Trotz anderslautender Bekundungen seitens der Führung der KPCh nimmt die Modernisierung des Landes den Charakter des Produktionskapitalismus an. Hierbei wirkt sowohl das Marxsche «Mehrwertgesetz» als auch das Sohn-Rethelsche «Wertgesetz».
Aus dem Inhalt: Zur Entwicklung gesellschaftlicher Ausbeutungsverhältnisse - Die sozioökonomische und politische Entwicklung des traditionellen China - Offizielle Zielsetzung der chinesischen Reformer - Eine deskriptiv-empirische Betrachtung der Reformmaßnahmen 1978 bis 1991 - Zur Kritik der Reformmaßnahmen der Volksrepublik China 1978 bis 1991 - Das Widerspruchsverhältnis von Produktivkraft und Produktionsverhältnis als historisches Resultat - Statistiken zur volkswirtschaftlichen Entwicklung.