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Zielgruppenbezogene Wirkungskontrolle in der ländlichen Regionalentwicklung

Methodische Ansätze und entwicklungspolitische Grenzen, dargestellt am Beispiel eines Ressourcenschutzprojektes der deutschen Technischen Zusammenarbeit in Jordanien

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Thomas Krimmel

Die systematische Erfassung von Projektwirkungen in der Entwicklungszusammenarbeit - im Fachjargon Monitoring und Evaluierung oder M & E genannt - ist in der Praxis bislang nur in unbefriedigendem Maße gelungen. Das liegt u.a. daran, daß praxisgerechte, konsistente Managementsysteme von Planung, Durchführung und Wirkungskontrolle bisher nur in Ansätzen vorhanden sind. Gleichzeitig sind aber Beschränkungen bei der Umsetzung verfahrenstechnischer Verbesserungen zu konstatieren, die aus dem ökonomischen und politischen Begründungszusammenhang für Entwicklungshilfe zu erklären sind. Anhand eines Ressourcenschutzprojektes in Jordanien werden verfahrenstechnische Lösungsmöglichkeiten, wie eine systematische Wirkungskontrolle zur Einhaltung des Zielgruppenbezugs beitragen kann, aufgezeigt. Inwiefern diese genutzt werden (können), wird aber im Spannungsfeld mit der politisch begründeten Begrenzung des entwicklungspolitischen Handlungsspielraums der Akteure entschieden.
Aus dem Inhalt: Länderspezifische Handlungsspielräume in der deutschen Entwicklungspolitik: Konsequenzen für die Projektfindung und -steuerung - Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit in Jordanien: Rent-Seeking bei der Allokation von Entwicklungsressourcen - Systematik der Planung und Erfassung von Projektwirkungen - Das Beispiel des Zarqa-Projektes: Zielgruppenanalyse mit Hilfe der Faktoranalyse, Zielgruppenmonitoring.