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Soziale Streßmodifikation

Experimentelle Untersuchungen zum Problem der Minderung von Streßreaktionen durch sozialen Kontakt bei Laborratten

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Heinz-Gerd Weijers

Die Modifikation von Streßreaktionen durch soziale Bedingungen spielt in der human- und tierexperimentellen Streßforschung eine wichtige Rolle. Weit verbreitet ist die Auffassung, Streßreaktionen würden durch soziale Kontakte gemildert. Die Argumentation von Humanpsychologen basiert dabei im wesentlichen auf epidemiologischen Daten aus Forschungen zur sozialen Unterstützung. Untersuchungen an Tieren sind hingegen vorwiegend experimenteller Art. Die in der vorliegenden Arbeit dokumentierte kritische Analyse tierexperimenteller Befunde deckt jedoch eine Reihe methodischer Schwächen auf, die eine eindeutige Interpretation nicht gerechtfertigt erscheinen lassen. In mehreren Experimenten mit Laborratten wird daher versucht, zur Klärung des Phänomens sozialer Streßmodifikation beizutragen. In diesen Experimenten wird der Frage nach Streßminderung durch die Anwesenheit eines Artgenossen in einer Offenen-Feld-Streßsituation nachgegangen.
Aus dem Inhalt: Soziale Streßmodifikation bei laborratten in einer Open Field-(Lärm-) Streßsituation - Validität von Verhaltensindikatoren für Streßreaktionen in sozialen Situationen - Experimenteller Zugang.