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Die Vererbung von Anteilen deutscher Personengesellschaften im Internationalen Privatrecht

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Eberhard Witthoff

Die Vererbung von Personengesellschaftsanteilen als Fall mit Auslandsberührung hat bis jetzt kaum Beachtung gefunden. Die Frage nach dem anzuwendenden Recht wird jedoch gerade durch die im deutschen Recht bestehende gesellschaftsrechtliche Sondernachfolge erschwert. Das kollisionsrechtliche Verhältnis des Erbstatuts zum Gesellschaftsstatut wird eingehend erörtert. Für die Rechtsanwendungsprobleme der Praxis wird auf der Grundlage des Allgemeinen Teils des IPR sowie einer Interessenanalyse ein Lösungsmodell vorgestellt, das zwischen Fragen der Gesellschafternachfolge, des erbrechtlichen Ausgleichs und der erbrechtlichen Haftungsbeschränkung differenziert.
Aus dem Inhalt: Die internationele Personengesellschaft als Fall mit Auslandsberührung - Die Regelung der erbrechtlichen Gesellschaftsnachfolge durch ein Vermögenssonderstatut - Gesellschaftsstatut und Erbstatut als Konflikt kollisionsrechtlicher Interessen - Die kollisionsrechtliche Behandlung der erbrechtlichen Nachfolge, des erbrechtlichen Ausgleichs und der Haftung nach dem Gesellschafts- und Erbstatut.