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Empfindung, Ich und Sprache um 1900

Ernst Mach, Hermann Bahr und Fritz Mauthner im Zusammenhang

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Andreas Berlage

Thema dieses Buches ist die Philosophie Ernst Machs. Gefragt wird, inwiefern ihr Begriff der Empfindung tatsächlich den Anspruch erheben kann, Wirklichkeit und Erkenntnis gleichermaßen zu konstituieren, und unter welchen erkenntnistheoretischen Voraussetzungen Mach zum Postulat des «unrettbaren Ich» gelangt. Sodann wird die Rezeption Machs bei Hermann Bahr und Fritz Mauthner untersucht. Bahrs eklektische Verschmelzung von Lektüre und Produktion wird als Grundzug seines Feuilletonismus beschrieben. Schließlich zeigt die Analyse der Sprachkritik Mauthners Vereinbarkeit und Ineinandergreifen von Sensualismus und Skepsis. Wie schon zuvor bei Mach erweist sich auch bei Mauthner die epistemologische Ambivalenz seiner radikalen Thesen.
Aus dem Inhalt: Analyse und Kritik des Empfindungsmonismus Ernst Machs - Erforschung der Rezeption Machs bei Hermann Bahr und Fritz Mauthner - Beschreibung des eklektischen Feuilleton-Stils Bahrs - Erweis der erkenntnistheoretischen Ambivalenz von Machs «unrettbarem Ich» und Mauthners radikaler Sprachskepsis.