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Probleme des Gewohnheitsrechts

Dargestellt am Beispiel gewohnheitsrechtlicher Grundrechtseingriffe im Strafverfahren

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Norbert Kortgen

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einer Rechtsquelle, die im aktuellen juristischen Diskurs kaum Beachtung findet - dem Gewohnheitsrecht. Nach einer historischen Betrachtung gewohnheitsrechtlicher Phänomene und der Darstellung der Dogmengeschichte der Gewohnheitsrechtslehren entwickelt der Autor einen eigenen rechtstheoretischen Ansatz für das Problem «Geltung von Gewohnheitsrecht». Weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung der verfassungsrechtlichen Problematik dieser Rechtsquelle, insbesondere das Spannungsverhältnis gewohnheitsrechtlicher Normen mit dem Gesetzesvorbehalt. Schließlich wird die Frage erörtert, ob Gewohnheitsrecht auch im Strafverfahren gelten kann.
Aus dem Inhalt: Phänomenologie des Gewohnheitsrechts im Bereich strafprozessualer Grundrechtseingriffe - Gewohnheitsrecht in rechtshistorischer Sicht - Zur Entwicklung der Gewohnheitsrechtslehren - Eigener rechtstheoretischer Ansatz - Gewohnheitsrecht im Bereich strafprozessualer Grundrechtseingriffe.