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Der Wille Gottes als handlungsregelndes Motiv in der Moraltheologie Kant-Mausbach-Vatikanum II

Der Beitrag J. Mausbachs für ein personales Verständnis der Antriebsstruktur christlichen Handelns

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Angela Reddemann

Daß es beim sittlichen Handeln des Christen darum geht, den «Willen Gottes» gemäß der dritten Vater-unser-Bitte zu erfüllen, soweit der Mensch dazu im Rahmen seiner sittlichen Befähigung in der Lage ist, steht außer Zweifel. Die vorliegende Arbeit diskutiert, auf welche Weise sich der Wille Gottes dem verantwortlichen Subjekt vermittelt. Dabei geht es um die Art und Weise, wie dieser Wille als handlungsregelndes Motiv bewußt wird. Dies kann nur in der Gestalt einer ganzheitlichen Beanspruchung bzw. Vermittlung geschehen, der alle Kräfte der menschlichen Person erfaßt. Der Wille Gottes kann also nur auf personale Weise, in einem echt dialogischen Vorgang, sittlich relevant werden.
Aus dem Inhalt: Die Frage nach dem Willen Gottes in der neueren ethischen Diskussion - Kant: Der Wille Gottes zugänglich für jedermann - Mausbach: Gottes Wille als Determinante von normativem und interpersonalem Charakter der Sittlichkeit - Vat II: Fundamentalnorm einer Ethik in freier personaler Verantwortung.