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«Schiller ist gut – Schiller muß sein!»

Grundlagen und Funktion der Schiller-Rezeption des westdeutschen Theaters der fünfziger Jahre

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Bernd Waldmann

«Schiller ist gut - Schiller muß sein¿» Das zeitgenössische Kritikerwort dokumentiert die Zwanghaftigkeit der Schiller-Rezeption des westdeutschen Theaters der fünfziger Jahre. Schiller zu spielen galt im Nachkriegsdeutschland als nationale Aufgabe, als kulturpolitische Verpflichtung, der sich die Bühnen weder entziehen konnten noch wollten. Vor dem sozialen, politischen und kulturellen Hintergrund der Zeit wird die soziale Funktion des 'Schiller-Booms' analysiert und als sichtbares Zeichen der kulturpolitischen 'Restauration' im Wiederaufbau dargestellt.
Aus dem Inhalt: Kunstideologische und traditionelle Voraussetzungen der Schiller-Rezeption - Politische, soziale und institutionelle Voraussetzungen - Schillers Dramen auf dem westdeutschen Theater der fünfziger Jahre - Die Problematik der Schiller-Rezeption im kulturkonservativen Kontext der fünfziger Jahre.