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Das Adhäsionsverfahren nach der Neuregelung durch das Opferschutzgesetz 1987 und seine rechtliche Problematik

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Hans-Peter Köckerbauer

Das Adhäsionsverfahren ermöglicht es dem Opfer einer Straftat, seine zivilrechtlichen Ansprüche gegen den Täter bereits im Strafverfahren geltend zu machen. Im Rahmen des Opferschutzgesetzes 1987 hat der Gesetzgeber erstmals einen ernsthaften Versuch unternommen, die mangelhafte Akzeptanz dieses Verfahrens in der Rechtspraxis zu beseitigen. Die vorliegende Arbeit zeigt jedoch, daß die durch das Opferschutzgesetz eingefügten Änderungen kaum zu einer Belebung des Adhäsionsprozesses beitragen werden, vielmehr eine weitere konsequente Reform erforderlich ist. Gleichzeitig wird die geltende Regelung detailliert dargestellt und die Vielzahl ihrer Einzelprobleme erörtert.
Aus dem Inhalt: Rolle des Verletzten im Strafprozeß - Historische Entwicklung des Adhäsionsverfahrens - Rechtspolitische und verfassungsrechtliche Legitimation - Darstellung der geltenden Regelung und Erörterung ihrer rechtlichen Problematik, insbesondere bei Verkehrsdelikten mit Haftpflichtschäden, bei der Absehensentscheidung nach 405 StPO und bei den kosten- und gebührenrechtlichen Vorschriften - Reformvorschlag.