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Rechtsfragen des Sprecherausschußgesetzes

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Stefan Kramer

Für die Tätigkeit der rund 600 gewählten Sprecherausschüsse, die sich seit dem Frühjahr 1990 in Betrieben und Unternehmen der Bundesrepublik Deutschland konstituiert haben, bildet das Sprecherausschußgesetz die rechtliche Grundlage. Insbesondere die rund 3000 Mitglieder dieser betriebsverfassungsrechtlichen Organe und die betroffenen Arbeitgeber sehen sich zahlreichen noch wenig erschlossenen Rechtsfragen, die die Normen dieses Gesetzes aufwerfen, gegenüber. Da bisher noch keine gerichtlichen Entscheidungen vorliegen und diese in größerem Umfang auch nicht zu erwarten sind, kommt der wissenschaftlichen Auslegung des Sprecherausschußgesetzes eine besondere Bedeutung zu. Das vorliegende Buch will einen Überblick über die wesentlichen Zweifelsfragen der gesetzlichen Normen geben und einen Beitrag zur Klärung der Rechtsprobleme leisten. Es versucht damit gleichzeitig, den an der betrieblichen Interessenvertretung der leitenden Angestellten unmittelbar und mittelbar betroffenen leitenden Angestellten, Arbeitgebern, Rechtsanwälten und Praktikern in Personalabteilungen und Verbänden eine Hilfestellung bei der Rechtsanwendung zu geben.
Aus dem Inhalt: Entwicklung des Sprecherausschusses vom rechtspolitischen Postulat zur gesetzlichen Institution - Verhältnis des gesetzlichen Sprecherausschusses zum freiwilligen Sprecherausschuß - Rechtsfragen der Bildung, Zusammensetzung und Geschäftsführung des Sprecherausschusses - Rechtliche Stellung der Sprecherausschußmitglieder - Rechtsfragen der Versammlung der leitenden Angestellten - Rechtsfragen im beteiligungsrechtlichen Regelungsbereich des Sprecherausschußgesetzes.