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Heiliges Römisches Reich und moderne Staatlichkeit

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Wilhelm Brauneder

Um 1800 stehen in auffallender Weise das Heilige Römische Reich als Verkörperung des Ancien Régime und das revolutionäre Frankreich als Ausdruck moderner Staatlichkeit nebeneinander: Europa sieht sich mit zwei höchst unterschiedlichen Staatsmodellen konfrontiert. Ausgehend von der Person des letzten Römisch-Deutschen Kaisers Franz II. wird die Problematik der besonderen Situation des Ancien Régime anhand einzelner Fragen der Reichsverfassung erörtert wie insbesondere der Stellung des Kaisers, der Reichskirche sowie am Stellenwert des Reiches im Lichte des aufkommenden modernen Nationalstaates und vom Standpunkt angrenzender Staaten aus.
Aus dem Inhalt: Person und Reaktionen auf die Wahl des letzten Römisch-Deutschen Kaiser Franz II. - Kaiser und Reichsverfassung - Römisch-Deutscher Kaiser und Kaiser von Österreich - Reich und Nationalstaatsgedanke - Ungarn bzw. die Niederlande und das Reich.