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Der fliegende Holländer

Wirkung und Wandlung eines Motivs. Heinrich Heine - Richard Wagner - Edward Fitzball - Paul Foucher und Henry Revoil - Pierre-Louis Dietsch

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Bernd Laroche

Das Motiv des «Fliegenden Holländers» war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Europa weit verbreitet: in England, Frankreich und Deutschland hat der «Ahasverus des Ozeans» besondere Ausprägungen erfahren. In der vorliegenden Arbeit deckt der Autor die literarisch wirkungsgeschichtlichen Zusammenhänge, die dem Libretto von Wagners romantischer Oper «Der Fliegende Holländer» zugrunde liegen, auf. Analytisch zeigt er die Beziehungen zwischen Wagners erstem Entwurf in französicher Sprache, Heines Episode vom «fliegenden Holländer» in dem Romanfragment «Aus dem Memoiren des Herren Schnabelewopski», E. Fitzballs Melodram «The Flying Dutchman» und der französischen Oper «Le vaisseau fantôme». - Die Texte von Wagner, Fitzball und Revoil/Dietsch werden erstmalig in deutscher Übersetzung veröffentlicht. - Dem Laien und Liebhaber wird ein erster Einblick in die Komplexität der historischen Wandlung eines Motivs gegeben. Für den Sachkenner bietet der wissenschaftliche Text die Aufforderung zur Auseinandersetzung mit der Leistung von Literatur und Sprache, mit der historischen Bedingtheit und Möglichkeit einer Grenzen überschreitenden Wirkung von Poesie.
Aus dem Inhalt: Wirkungsgeschichte des Motivs - Individuelle und nationale Eigentümlichkeiten der Autoren Heine, Wagner, E. Fitzball, Revoil u.a. - Erstveröffentlichungen in deutscher Sprache:
1) R. Wagner, Erster Prosa-Entwurf zum «fliegenden Holländer» in französischer Sprache
2) E. Fitzball, Melodram «The Flying Dutchman»
3)Revoil/Foucher/Dietsch, französische Oper «Le vaisseau fantôme».