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Unternehmenspolitik in der Stahlindustrie

Ein Vergleich zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, Japan und der Bundesrepublik Deutschland

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Heinrich Schafmeister

Die vorliegende Untersuchung ist international, langfristig und interdisziplinär ausgerichtet. Auf diesem Wege können langfristige Entwicklungen und das für die Stahlwirtschaft typische Beziehungsgeflecht zwischen technischen und marktbezogenen Veränderungen einerseits und unternehmens-, handels- und industriepolitischen Entscheidungen andererseits vergleichend dargestellt werden. Die unternehmenspolitischen Ergebnisse zeigen für die Vereinigten Staaten ein hohes Preisniveau bei geringen Investitionen und Innovationen. Dies führt zu einer drastischen Erosion der Wettbewerbsfähigkeit und zu tiefen Einbrüchen bei der Produktion und Beschäftigung. Für die Stahlindustrie Japans ist eine investitions- und innovationsintensive Strategie typisch, die ihr für zwei Jahrzehnte eine nahezu unangefochtene Spitzenstellung im internationalen Wettbewerb sichert. Für die deutsche Stahlindustrie ist eine Politik der unternehmenspolitischen Alleingänge charakteristisch, die trotz erkennbarer Investitioanen zu deutlich suboptimalen Ergebnissen führt.
Aus dem Inhalt: Internationale Stahlerzeugung und internationaler Stahlhandel - Die Stahlunternehmen der Vereinigten Staaten von Amerika, Japans und der Bundesrepublik Deutschland - Unternehmenspolitische Schlußfolgerungen.