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Neue Medien und privater Rundfunk in Bayern

Das Bayerische Medienerprobungs- und -entwicklungsgesetz als Paradigma einer medienpolitischen Strategie

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Michael Schumann

Die dem MEG zugrundeliegenden technischen, kommunikationswissenschaftlichen und juristischen sowie medienökonomischen Ausgangsbedingungen werden im 1. Teil erläutert. Die «Input-Seite» des MEG wird durch die Untersuchung der Interessen und Forderungen der medienpolitischen und medienökonomischen Akteure erfaßt. Diesem Ansatz liegt die Annahme zugrunde, daß die Einführung der neuen Medien nicht von ihren «Machern» autonom bestimmt, sondern durch gesellschaftliche Interessenstrukturen determiniert wird. In der Analyse der «Output-Seite» geht es vor allem um die Frage, welche intendierten und nicht-intendierten Wirkungen das MEG vor allem auf die medienökonomischen Akteure hat. Ansatzpunkt ist dabei die Konzeption des MEG als Erprobungs- und Entwicklungsgesetz für den Bereich der neuen Medien.
Aus dem Inhalt: Medienpolitik - Strukturwandel des Mediensystems aus technologischer, medienwissenschaftlicher und juristischer Sicht - Medienökonomische und verfassungsrechtliche Rundorganisationsmodelle - Kabelpilotprojekt München - Entwicklung medienökonomischer Akteure (ARD,ZDF, privater Anbieter).