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Die Vergütung für die Überspielung zum privaten Gebrauch gemäß 54 Absatz 1 UrhG und ihre Verteilung unter die Berechtigten im Filmbereich

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Carl A. Claussen

Die Frage der Verteilung der urheberrechtlichen Leerkassetten- und Gerätevergütung ist für den Filmbereich seit langem umstritten - nicht zuletzt wegen des erheblichen Volumens des Vergütungsaufkommens. Die vorliegende Untersuchung befaßt sich mit der Angemessenheit der Vergütung gem. 54 Abs. 1 UrhG und problematisiert insbesondere die Frage, ob und wieweit die Filmhersteller aufgrund der Vorschriften der 89 und 88 UrhG an der Vergütung zu beteiligen sind, welche Rolle den ausländischen Urhebern und Filmherstellern zukommt und welche Ansprüche von den Sendeunternehmen geltend gemacht werden können. Die Untersuchung unterzieht die derzeitige Verteilungspraxis einer kritischen Überprüfung anhand der Rechtslage und gelangt zu dem Schluß, daß die Urheber im Filmbereich gegenüber den Verwertern erheblich benachteiligt werden. Im Ergebnis wird eine revidierte Verteilung des Vergütungsaufkommens im Rahmen des 54 Abs. 1 UrhG vorgeschlagen.
Aus dem Inhalt: Entwicklung der urheberrechtlichen Vergütung für die Überspielung zum privaten Gebrauch - Leerkassetten und Gerätevergütung - Angemessenheit der Vergütung gem. 54 Abs. 1 UrhG - Berechtigte der Vergütung - Filmhersteller gem. 89 UrhG - Ausländische Filmhersteller - Work-made-for-hire-Regelung - Sendeunternehmen gem. 87 Abs. - 3 UrhG Neue Verteilungsmodelle.