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Die Utopie des Weiblichen im Drama Goethes, Schillers und Kleists

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Sigrid Lange

Ausgehend von Geschlechtertypologien in den frühen Dramen Goethes und Schillers wird die Verschiebung je spezifischer Frauenbilder zu weiblichen Erlösermythen in den Dramen mit einem geschichtsphilosophischen Subtext dargestellt («Iphigenie», «Die natürliche Tochter», «Pandora», «Die Jungfrau von Orleans», «Die Braut von Messina»). Kleist operiert mit vergleichbaren Geschlechtertypologien in den Komödien; in «Penthesilea» demonstriert er mit dem weiblichen Erlösermythos das geschichtliche Telos.
Aus dem Inhalt: Goethe, Schiller: männliche Geschichte und weibliche Utopie - Kleist: die Frau als Projektionsfigur männlicher Identität - Geschlechterspezifika und Poetik der Tragödie.