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Funktionaler Staat

Ein Konzept für die Jahrhundertwende?

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Carl Böhret

Der Staat ist nicht mehr, was er früher einmal war. In der spätpluralistischen Industriegesellschaft wird er zunehmend in ein multilaterales Interessen- und Verhandlungsgeflecht einbezogen: auch als Moderator und Partner. Zugleich wird bei zunehmenden Verdrossenheiten deutlich, daß man von diesem «Partner» eigentlich doch mehr erwartet. Koordinations-, Vermittlungs- und funktionale Steuerungsaufgaben sollen gestärkt und eine flexible Aufgabenwahrnehmung (u.a. für den Nachweltschutz) gesichert werden. Deshalb erscheint am Übergang ins 21. Jahrhundert eine funktionale Staatsbestimmung angemessen und zukunftsweisend zu sein. Dabei geht es zunächst um die Analyse von Handlungsspielräumen und deren Erweiterung. In den Aktionsbereichen Verwaltung und Gesetzgebung läßt sich exemplarisch die Rolle des funktionalen Staates ebenso skizzieren wie in der Herausbildung eines politisch-administrativen Managements und der Einbindung der Wissenschaft in sog. Innovationsbündnisse. Durch Fortbildung lassen sich die Potentiale des funktionalen Staates erhöhen.
Aus dem Inhalt: Konzept «Funktionaler Staat» - Herausforderungen durch schleichende Katastrophen und chaotische Prozesse - Gesetzgebung und Verwaltung als Kernbereiche - Instrumente des politisch-administrativen Managements - Erweiterung der Wissensbasis: Erfahrungen und Möglichkeiten.