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Individuelle Zahlungsbereitschaft für Versicherungsschutz und Messung der Risikoeinstellung bei der Versicherungsentscheidung

Eine entscheidungstheoretische Analyse

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Ingo Heinlin

In der entscheidungstheoretischen Versicherungsliteratur wird überwiegend der Frage nach dem optimalen Deckungsumfang für Versicherungsschutz nachgegangen. Dagegen findet die subjektive Bewertung der Risiken, der sich ein potentieller Versicherungsnehmer ausgesetzt sieht, nur gelegentlich Beachtung. Vorliegende Dissertation untersucht deshalb ausführlich den Wert einer Versicherung von Risiken aus der Sicht des Versicherungsnehmers. Dieser spiegelt sich wieder in der maximalen Zahlungsbereitschaft für Versicherungsschutz. Weiter wird danach gefragt, inwieweit diese von der Risikoeinstellung eines Entscheidungsträgers und von der Gestalt der Vermögensverteilung beeinflußt wird. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Frage, wie die Risikoeinstellung gemessen werden kann. Berücksichtigung finden neben den versicherbaren reinen Risiken auch die nichtversicherbaren spekulativen Risiken. Ferner wird der Einfluß von Gewinnsteuern auf die optimale Versicherungsentscheidung gezeigt.
Aus dem Inhalt: Risiko - Risikoprämie - Maximalprämie - Risikoeinstellung - Messung der Risikoaversion - Steuern und optimale Versicherungsentscheidung.