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Kritikvergessene Spekulation

Das Religions- und Theologieverständnis der spekulativen Theologie Ph.K. Marheinekes

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Eva-Maria Rupprecht

Die vorliegende Arbeit deckt Leistungskraft und Grenzen der weitgehend vergessenen spekulativen Theologie Ph.K. Marheinekes auf, wie er sie im Umkreis der klassischen deutschen Philosophie Schellingscher und Hegelscher Prägung ausgebildet hat. Zunächst wird die Intention der spekulativen Dogmatik Marheinekes herausgearbeitet, wobei neben dem theologiegeschichtlichen Kontext auch bisher kaum bekannte historische Materialien berücksichtigt werden. Sodann wird die materiale Durchführung der Dogmatik daraufhin befragt, ob und inwieweit sie dem spekulativen Programm tatsächlich entspricht. Indem die Intention der theologischen Position Marheinekes auf diese Weise ebenso zur Sprache kommt wie die Schwächen ihrer Durchführung, werden die Vor- und Fehlurteile korrigiert, durch die die Beurteilung der spekulativen Dogmatik Marheinekes bisher weitgehend bestimmt worden ist.
Aus dem Inhalt: Die spekulative Theologie Marheinekes im Urteil seiner Zeitgenossen - Die Entwicklung des Marheinekeschen Religions- und Theologieverständnisses bis 1819 - Das Religions- und Theologieverständnis der «Grundlehren der christlichen Dogmatik als Wissenschaft» von 1827 - Die materiale Durchführung der spekulativen Dogmatik: Gotteslehre und Christologie.