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Wachstum und ökologisches Gleichgewicht

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Martin Arnold

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Trade-off zwischen Wachstum und Umweltqualität. Dabei werden Schadstoffakkumulation und eine natürliche Reinigungsaktivität der Umwelt als wesentliche Charakteristika des Umweltbereichs angesehen. Die natürliche Reinigungsleistung ist vom Umweltzustand abhängig und zeichnet sich durch eine maximale Reinigungsfähigkeit und eine maximale Belastbarkeit der Umwelt mit Schadstoffen aus. Zunächst werden anhand eines dynamischen Wachstumsmodells optimale Entwicklungspfade des ökonomisch-ökologischen Gesamtsystems identifiziert und daraufhin untersucht, inwieweit es ein langfristiges Gleichgewicht geben kann. Danach wird gezeigt, daß in einer dezentralen Marktökonomie ohne staatliches Eingreifen möglicherweise kein langfristiges ökonomisch-ökologisches Gleichgewicht existiert. Selbst wenn ein solcher steady state vorliegt, wird dennoch auf Dauer eine zu hohe Umweltverschmutzung in Kauf genommen. Staatliche Eingriffsmöglichkeiten, insbesondere der Vergleich von Preismanipulationen und Mengenbeschränkungen werden vor diesem Hintergrund beleuchtet, was die Schwergewichte der Beurteilung gegenüber der statischen Betrachtung verschiebt.
Aus dem Inhalt: Das Problem der Allokation von Naturgütern - Die Berücksichtigung der Umwelt in Modellen optimalen Wachstums - Optimale Umweltnutzung in einer wachsenden Wirtschaft - Marktkoordination bei Umweltexternalitäten - Die Rolle des Staates in einer umweltverschmutzenden Volkswirtschaft.