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Die unkoordinierte Übernahme einer Aktiengesellschaft nach deutschem Recht

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Thomas Daum

Die unkoordinierte Übernahme von Unternehmen, allgemein als «feindliche Übernahme» oder «hostile takeover» bezeichnet, ist eines der aktuellsten Problemfelder des Unternehmensrechts. Gemeint sind die Fälle des Erwerbs einer Kontrollmehrheit ohne die Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Zielgesellschaft. Trotz der vorherrschend negativen Grundeinstellung gegenüber diesen Konzernbildungsmaßnahmen können unkoordinierte Übernahmen durchaus positive einzel- und gesamtwirtschaftliche Auswirkungen haben. Die vorliegende Arbeit untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen dieser Übernahmen. Insbesondere wird dargestellt, welchen Rechtspflichten der Übernehmer beim «Angriff» unterliegt und welche Möglichkeiten der Verteidigung die Zielgesellschaft hat.
Aus dem Inhalt: Bedeutung von Unternehmensübernahmen in Deutschland - Der Markt für Unternehmenskontrolle - Zuständigkeit in der AG für die Konzernbildung - Rechtspflichten des Übernehmers - Die Finanzierung von Übernahmen - Abwehrmaßnahmen - Die EG-Übernahmerichtlinie - Rolle der Banken bei Unternehmensübernahmen.