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Die kanadisch-deutschen Beziehungen in der Zwischenkriegszeit

Handels- und Außenpolitik 1919-1939

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Patrick Opdenhövel and Universität Münster

Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit den kanadisch-deutschen Beziehungen in der Zeit von 1919 bis 1939 auf dem Gebiet der Handels- und Außenpolitik. Erörtert wird die Politik des sich vom Mutterland emanzipierenden Dominion Kanada gegenüber Deutschland. Den Hintergrund bilden dabei die kanadische Politik dominierenden Beziehungen Kanadas zu den USA und Großbritannien. In Längs- und Querschnitten wird Kanadas Deutschlandpolitik als Katalysator und Gradmesser für eine sich verselbständigende Rolle Kanadas dargestellt. Von den Nachwirkungen des Ersten Weltkrieges über die Weltwirtschaftskrise bis zum Kriegsausbruch 1939 wird anhand verschiedener Themenbereiche ein diametraler Gegensatz im außenpolitischen Gesamtprofil Kanadas aufgezeigt: die aktive Vertretung von Handels- und Außenwirtschaftsinteressen und die selbstauferlegte Zurückhaltung Kanadas in sicherheitspolitischen Fragen der Außenpolitik.
Aus dem Inhalt: Versailles - Kanadische Autonomiebestrebungen - Wiederbelebung kanadisch-deutscher Kontakte - Locarno - Handel in den 20er Jahren - Reparationsfragen - Abrüstungsfragen - Rezeption des Nationalsozialismus in Kanada - Handel im Zeichen von Weltwirtschaftskrise und Außenhandelskontrolle - Handels- und Zahlungsabkommen 1936 - Appeasementpolitik - Kriegsausbruch.