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Theodor Celms: Der phänomenologische Idealismus Husserls und andere Schriften 1928 - 1943

Herausgegeben von Juris Rozenvalds

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Hans Jörg Sandkühler

Diese Edition heute unbekannter repräsentativer Werke und Schriften von Theodor Celms (1893-1989) erinnert an einen der bedeutendsten Phänomenologen des 20. Jahrhunderts und großen Philosophen Lettlands. In der Geschichte der phänomenologischen Bewegung nimmt er einen eigenständigen Platz ein, der ihn sowohl von Husserl, den er scharf kritisierte, als auch von den Phänomenologen der Münchener-Göttingener Schule, denen er nahe stand, unterscheidet. Theodor Celms bemüht sich vor allem, die phänomenologische Methode von der phänomenologischen Philosophie abzugrenzen. Für ihn schließt die phänomenologische Methode jedwede Urteile über das Transzendente aus; deshalb können ihre Ergebnisse nicht als Ausgangspunkt für eine philosophische Theorie dienen, weil diese Anspruch darauf erhebt, die Welt als Ganzes zu betrachten.
Aus dem Inhalt: Juris Rozenvalds: Theodor Celms (1893-1989). Zur Einführung - Theodor Celms: Der phänomenologische Idealismus Husserls; Vom Wesen der Philosophie; Martin Heidegger; Lebensumgebung und Lebensprojektion; Subjekt und Subjektivierung.