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Ernst Weiß – Seelenanalytiker und Erzähler von europäischem Rang

Beiträge zum Ersten Internationalen Ernst-Weiß-Symposium aus Anlaß des 50. Todestages – Hamburg 1990

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Peter Engel and Hans-Harald Müller

Zwölf Jahre nationalsozialistischer Diktatur reichten aus, um die teilweise enthusiastischen Stellungnahmen zum Werk des Altösterreichers Ernst Weiß, den Kafka einen «außerordentlichen Schriftsteller» genannt hatte, vergessen zu lassen. Ziel der beiden Herausgeber war es daher, das Werk von Ernst Weiß mit Hilfe eines internationalen wissenschaftlichen Symposiums der Öffentlichkeit als weitgehend unbekannt, lesenswert und eine intensivere Erforschung lohnend vorzustellen.
Aus dem Inhalt: Die Beiträge dokumentieren, bilanzieren und geben weitere Impulse für die Weiß-Forschung: Neben Übersichten zum Forschungsstand, zur Edition und Rezeption von Weiß' Oeuvre in Deutschland, Frankreich und Italien sowie Einzelinterpretationen seiner wichtigsten Werke werden unter anderem Weiß' Beziehungen zur «Prager Presse», Joseph Roth und Stefan Zweig aufgearbeitet, biographische Themen wie Weiß' Jugend in Brünn behandelt und werkübergreifende Aspekte wie Funktion und Bedeutung des unzuverlässigen Erzählers diskutiert.