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Ökonomische Wirkungen von autonomen Angebots- und Nachfrageänderungen in offenen Volkswirtschaften

Eine Erweiterung des Mundell-Fleming-Modells

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Gerd Matzer

Das klassische Mundell-Fleming-Modell wird in dieser Studie um einen realistischeren Angebotssektor erweitert. Anschließend werden die Wirkungen von Produktivitätsänderungen, Nachfrageverlagerungen und von geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen zunächst für ein kleines Land, dann in einem Zwei-Länder-Modell analysiert. Es wird gezeigt, dass in einer ökonomisch integrierten und geldillusionsfreien Welt die realen Auswirkungen von Änderungen realer Variabler unabhängig vom herrschenden Wechselkurssystem sind. Fiskalpolitik erweist sich als beggar-thy-neighbour-policy. Von den flexiblen Wechselkursen zugeschriebenen Isolierungseigenschaften bleibt nur noch eine erhalten: Abschottung gegen ausländische monetäre Störungen.
Aus dem Inhalt: Ein Mundell-Fleming-Modell mit Angebotssektor - Multiplikatoren bei fixen und flexiblen Kursen - Terms of trade-abhängige Güter- und Geldnachfrage - Exogene Störungen im Zwei-Länder-Modell- Unterschiedliche Lohnbildungsprozesse - Deutsche Vereinigung und europäische Währungsunion.