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Prävention von Leselernstörungen

Entwicklung und Erprobung eines Modells beim Übergang vom Elementar- zum Primarbereich

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Günter Kniest

In der Volksschule Untermeitingen wurde im Laufe von fünf Jahren mit vier Schülerjahrgängen versucht, durch Maßnahmen der Förderdiagnostik Störungen beim Erwerb der Schriftsprache zu verringern. Im Vorschulbereich wurde die Differenzierungsprobe nach Breuer und Weuffen eingesetzt, defizitäre Bereiche entsprechend gefördert. In der ersten Klasse setzte zu Beginn des Schriftspracherwerbs (nach etwa sechs Wochen) ein Förderkurs ein, der mit pädagogisch/psychologischen Mitteln versuchte, Lernstörungen bereits zu diesem Zeitpunkt zu begegnen. Eine kritische Auswertung ergab, daß durch diese Kombination primärer und sekundärer Prävention der Lernerfolg gesteigert und so die Mißerfolge vermindert werden konnten.
Aus dem Inhalt: Lernen - Lernstörungen - Lernvoraussetzungen - Lesen - Erstlesen - Prävention von Leselernstörungen im Vorschulbereich und der ersten Klasse.