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Die Altarsammlung des Frankfurter Stadtpfarrers Ernst Franz August Münzenberger (1833-1890)

Ein Beitrag zur kirchlichen Kunst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

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Elsbeth de Weerth

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gaben zahlreiche Neubauten und umfangreiche Restaurierungen katholischer Kirchen Anlaß zu deren Neuausstattung. Dem Stilprimat der Gotik folgend, wurden zumeist kirchliche Gesamtkunstwerke konzipiert. In Wiederholung gotischen Formenrepertoires versuchte man, den mittelalterlichen Geist wieder zu beleben. Der Frankfurter Stadtpfarrer E.F.A. Münzenberger sah in der Wiederverwendung gotischer Originale den direkteren Weg, diese Ideen zu verwirklichen: Er sammelte mittelalterliche Kirchenkunst, vornehmlich Altäre, um sie in den liturgischen Gebrauch zurückzuführen. Gleichzeitig wirkte er als Sachverständiger für Kirchenbau und Kirchenausstattung und war als Kunstschriftsteller tätig.
Aus dem Inhalt: Kirchengeschichtliche Aspekte - Auswirkungen der Vollendung des Kölner Domes - Kirchliche Kunstpolitik ab der Mitte des 19. Jahrhunderts - Kirchliche Denkmalpflege und Ausstattungspraxis - Wiederverwendung spätgotischer Altäre und neugotische Altarbauer - Rekonstruktion einer Sammlung.