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Edmund Husserls Versuch einer Fundierung des Gegenständlichen

Die Thematisierung der Intentionalität als Anwendung der phänomenologischen Methode am Beispiel der «Logischen Untersuchungen»

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Frank Andreas Peters

In den «Logischen Untersuchungen» kommt nach Husserls Worten die phänomenologische Methode zum Durchbruch. Während Husserl luzide Analysen des intentionalen Verhaltens vorlegt, ja phänomenologische Aufweisungen für ein Werk des Durchbruchs brilliant demonstriert, durchkreuzen unausgewiesene Vorgaben, unter die jene Beschreibungen gezwungen werden, seine Leistung. Solche Unverträglichkeit legitimiert, die Frage, was Phänomenologie ist, erneut zu stellen. Die Rückkehr zu den Untersuchungen bedeutet also nicht, die Genese der Phänomenologie historisch zu klären. In systematischerem Sinne soll unter Rückkehr eine Reduktion auf die faktischen Aufweisungen und deren methodische Rekonstruktion verstanden werden.
Aus dem Inhalt: Das intentionale Verhalten - Anschauungs- und Evidenzbegriffe - Die Teil-Ganzes-Logik als Entdeckungsverfahren eines schlicht Gegebenen - Die Abundanz idealer Spezies in der phänomenologischen Thematisierung der Intentionalität.