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Wirtschaftliche Entwicklung und die Sprache der Wirtschaftspolitik in der DDR (1949-1990)

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Stephan Kronenberg

Die vorliegende Arbeit befaßt sich in ihrer zentralen Problemstellung mit der Frage: «In welcher Beziehung standen Wirtschaftspolitik und Sprache der SED?» Mit diesem Ansatz werden zwei bedeutende Bereiche des ehemaligen SED-Sozialismus in eine sehr enge Beziehung gesetzt. Da ist zunächst die Wirtschaftspolitik der SED. Für den SED-Sozialismus bildeten die ökonomischen Strukturen die gesellschaftliche «Basis» in der DDR. Neben der Wirtschafts- politik untersucht die Arbeit die offizielle Wirtschaftssprache der SED. Für die Staatspartei der DDR war die Sprache ein Instrument zur Sicherung ihrer Macht. In einer diachronischen Untersuchung wird die ganze Entwicklung der ostdeutschen Wirtschaft und ihrer jeweiligen sprachlichen Fassung, von den Anfängen in der SBZ bis in die Zeit nach der «Wende» 1989 und des Umbruchs, nachvollzogen. Dabei wird ökonomische Sachdarstellung mit Sprachanalyse und -kritik verbunden.
Aus dem Inhalt: Die «Friedenswirtschaft» der SED - Die sprachliche Vorwegnahme der ökonomischen Zukunft - Die ideologische Nachbereitung der ökonomischen Reformen - Die Abrechnung mit der Ulbrichtschen Terminologie - Die Reformen Gorbatschows und die Terminologie der SED - Das Ende einer gelenkten Wirtschaftssprache.