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Theaterwissenschaftliche Studien zu Sinn und Anwendbarkeit von Verfahren zur Schauspieler-Ausbildung

Mit besonderer Berücksichtigung der Lehr-Methoden von Richard Boleslavsky, Lee Strasberg, Uta Hagen und Michael Tschechow

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Stephen Trobisch

Das Ziel von Verfahren zur Schauspieler-Ausbildung liegt im Erlernen einer Technik, mit welcher Einfluß auf den künstlerischen Schaffensprozeß ausgeübt werden soll. Konstantin S. Stanislawski verfaßte als erster eine Psychotechnik für den Schauspieler und eine in sich geschlossene Schauspiellehrmethode. Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung des Stanislawskischen Erbes im 20. Jahrhundert, insbesondere durch die Gegenüberstellung der Lehrmethoden von Richard Boleslavsky, Lee Strasberg, Uta Hagen und Michael Tschechow. Eine empirische Ermittlung zu Fragen der Anwendbarkeit erfolgt durch eine Serie von Gesprächen mit Schauspielern und Schauspielschülern. Die von den Methoden propagierte Einflußnahme auf den schöpferischen Prozeß im Schauspieler wird durch einen Vergleich mit Ergebnissen der Kreativitätspsychologie C.G. Jungs kritisch erörtert.
Aus dem Inhalt: Das Erbe Konstantin S. Stanislawskis: Boleslavsky, Strasberg, Hagen, Tschechow - Anwendbarkeit der Schauspiellehrmethode - Zugänge zum schöpferischen Prozeß im Schauspieler.