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«Die Auflösung der Disharmonien»

Zur Vermittlung von Gesellschaft, Natur und Ästhetik in den Schriften Karl Philipp Moritz'

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Jörg Bong

Die von Moritz vielfach formulierte Frage nach der «Auflösung der Disharmonien», dem Ursprung bzw. der Aufhebung des «Schiefen und Verkehrten» und dem damit zusammenhängenden «menschlichen Elend» erweist sich als Problemstellung, die das gesamte - zunächst disparat scheinende - «Werk» verbindet. Im Zentrum dieser Problemstellung stehen die Begriffe des einzelnen, der Gesellschaft, der Natur (auch der «inneren») und des Schönen. Es zeigt sich ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen den in der Forschung zumeist auseinandergehaltenen Gebieten der Psychologie, Anthropologie, Popularphilosophie, den sprachtheoretischen Betrachtungen, der Gesellschaftskritik und den Versuchen einer Theorie des Schönen.
Aus dem Inhalt: Versuche einer Aufhebung und Perspektivierung der «Disharmonien» - Der einzelne und das Allgemeine - «Gute» und «zerstörende» Natur - «Resignation» und Renitenz - Ästhetische Entwürfe - Natur als letzte Totalität.