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Die Theologie Carl Daubs als Kritik der positionellen Theologie

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Ewald Stübinger

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Carl Daub neben F. Schleiermacher einer der bedeutendsten Theologen. Die vorliegende Arbeit befaßt sich zum einen mit Daubs immer wieder neuen Anläufen zur Konstitution eines Theologiebegriffs auf dem Boden der Neuzeit. Zum anderen wird die Konzeption und Explikation der Theologie als spekulativ-vernünftiger Wissenschaft in Kritik der positionellen Verfaßtheit der Theologie untersucht. In diesem Zusammenhang kommen die Auswirkungen der zeitgenössischen Philosophie I. Kants, F.W.J. Schellings und G.W.F. Hegels auf die Theologie Daubs zur Sprache. Die Arbeit dient dem Ziel, die spekulative Theologie Carl Daubs ein Stück weit der Vergessenheit zu entreißen und ihre Aktualität auch für heutiges Theologieverständnis zu erweisen.
Aus dem Inhalt: Daubs Kritik der positionellen Theologie seiner Zeit - Daubs Konstruktion der Theologie als spekulativer Wissenschaft - Die Kopernikanische Wende in der Theologie - Gottesbeweise - Das Verhältnis von Glauben und Wissen - Gottes-, Trinitätslehre und Christologie.