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Der ökologische Schaden im internationalen Umwelthaftungsrecht

Völkerrecht und Rechtsvergleichung

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Sven Erichsen

Ökologische Schäden sind in den letzten Jahren immer wieder durch spektakuläre Unfälle in das Bewußtsein der internationalen Öffentlichkeit gerückt worden (Sandoz-Brand, Öltankerunfälle z.B. Exxon-Valdez, Braer). Die vorliegende Studie untersucht die Frage, ob und in welchem Umfang die Verursacher für diese Schäden nach Völkerrecht und in nationalen Rechten haftbar gemacht werden können. Zu diesem Zweck wird nach einem Überblick über das bestehende internationale Haftungsrecht die vorhandene Staatenpraxis zum Haftungstatbestand und den Rechtsfolgen für ökologische Schäden analysiert. Diese ergibt, daß diese Schäden vom Verursacher ersetzt werden müssen. Es folgt eine Untersuchung der nationalen Haftungsnormen. Abschließend werden Methoden zur monetären Bewertung vorgestellt. Daraus wird ein Modell zur möglichst exakten Bemessung ökologischer Schäden entwickelt.
Aus dem Inhalt: Der Begriff des ökologischen Schadens - Das Völkerrechtliche Haftungssystem - Tatbestand und Rechtsfolgen der Verursacher ökologischer Schäden - Ausgleich nach nationalen Vorschriften - Versicherbarkeit und Bemessung ökologischer Schäden.