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Die Säugetiere und Vögel aus der Frühgeschichtlichen Wurt Elisenhof- Die Fischreste aus der Frühgeschichtlichen Wurt Elisenhof

Die Fischreste aus der Frühgeschichtlichen Wurt Elisenhof

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Hans Reichstein and Dirk Heinrich

Rund 13000 auf einer Warft ausgegrabene Tierknochen erlauben Einblicke in das tägliche Leben einer frühmittelalterlichen bäuerlichen Bevölkerung. Die Knochen stammen vorwiegend von Haustieren, unter denen Rinder, Schafe und Schweine das Übergewicht haben. Haustierhaltung diente in erster Linie der Sicherung der Ernährung mit Fleisch und Fett (Rind, Schaf, Schwein), aber auch der Bereitstellung von Rohstoffen (Horn, Knochen, Häute, Felle, Haare, Federn, Wolle) und der Nutzung der Arbeitskraft (Rind, Pferd). Fischfang (vor allem Stör, Kabeljau und Plattfische) und Jagd auf Federwild (vor allem Enten und Gänse) sorgten für eine Bereicherung des Speiseplanes. Schlachtalterstrukturen und Geschlechterverhältnisse lassen auf eine planvoll betriebene Tierzucht mit geregelten Schlachtzeiten schließen.
Aus dem Inhalt: Tierknochenfunde als Schlacht- und Küchenabfall - Haustierhaltung und Umwelt - Haustiere als Nahrungsproduzenten (Fleisch, Fett, Milch, Eier) und Rohstoffquelle - Schlachtalter und Geschlechterverhältnis - Körpergröße und Wuchsform - Knochenfragmentierung und Knochenschwund - Jagd und Fischfang.