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Felicior Augusto Melior Traiano

Aspekte der Selbstdarstellung der römischen Kaiser während der Prinzipatszeit

Wolfgang Kuhoff

Seit der Erringung der Alleinherrschaft im römischen Staat durch Augustus suchten er und seine Nachfolger nicht nur Politik im Interesse des Reiches und seiner Bevölkerung zu betreiben, sondern diese auch wirksam und dauerhaft im Bewußtsein der Öffentlichkeit zu verankern. Während augenblicksbezogene Maßnahmen besonders einer langfristigen Tradierung durch Inschriften und Münzen bedurften, beinhaltete die Errichtung von Bauwerken verschiedenster Zweckbestimmung die Dokumentation der herrscherlichen Leistungen bereits in sich. Staatsbauten mit bildlichen Darstellungen in Reliefform erzielten dabei die eindringlichste Wirkung: Augustus und Trajan betrieben von allen Kaisern bis zum Beginn der Spätantike die umfänglichste Selbstdarstellung.
Aus dem Inhalt: Die Formen der kaiserlichen Selbstdarstellung - Bewahrung und Weitergabe der Herrschaft - Fürsorge der principes für Untertanen und Reich: Rom, Italien, Provinzen und Grenzen - Siegesdenkmäler - Zusammenfassung.