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Die Trinitätslehre Johann August Urlspergers

dargestellt nach seiner Schrift «Kurzgefaßtes System»

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Georg Gremels

Seit dem Zusammenbruch der aristotelischen Substanzmetaphysik im 18. Jahrhundert kommt es immer wieder zu Widersprüchen in der traditionellen Bestimmung der Trinitätslehre und Anfragen an ihre biblische Begründung. Gegen zeitgenössische Verwerfungen der Trinität entwickelt Johann August Urlsperger sein «Kurzgefaßtes System». Die vorliegende Untersuchung schildert sein Leben und theologisches Umfeld, würdigt die Einführung der bis heute üblichen Unterscheidung von Offenbarungs- und Wesenstrinität, deren biblische Verankerung und die Neubestimmung des Geistes als in sich unterschiedenes Subjekt, die Einsichten der spekulativen Philosophie vorwegnimmt. Urlspergers Schwanken zwischen traditioneller und neugefundener Begrifflichkeit wird aufgedeckt, und er wird als Übergangstheologe eingeordnet.
Aus dem Inhalt: Urlspergers Leben und theologiegeschichtliche Einordnung - Entwicklung seines Systems - Unterscheidung von Offenbarungs- und Wesenstrinität - Biblische Begründung der Offenbarungs- und Neubestimmung der Wesenstrinität - Substanz als in sich unterschiedenes Subjekt - Wirkungsgeschichte.