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Herzog Bernhard von Anhalt (um 1140 bis 1212) und die frühen Askanier in Sachsen und im Reich

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Paul Marcus

Bernhard von Anhalt wurde bisher in der Forschung nur wenig Beachtung geschenkt. Die veränderte politische Situation und der mit der Entmachtung Heinrichs des Löwen auch in Sachsen verstärkt einsetzende Territorialisierungsprozeß machen eine Neubewertung seiner herzoglichen Stellung notwendig. Überlegungen zu spezifisch sächsischen Rechtsvorstellungen bieten sich an. Seine Königskandidatur im Deutschen Thronstreit 1197/98 und seine Initiative zur Wahl Philipps von Schwaben legen nahe, daß er nicht so unbedeutend, wie bisher angenommen, gewesen sein kann.
Aus dem Inhalt: Aufstieg der Askanier - Bernhard von Anhalt bis zur Entmachtung Heinrichs des Löwen - Herrschaftsanspruch - Entwicklung und Entfaltung der herzoglichen Rechte - Königskandidatur und Verhältnis zu Philipp von Schwaben und Otto IV. - Der brandenburgische Lehnsauftrag an die Magdeburger Kirche.