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Die Religionskritik im Werk Friedrich Schillers

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Die deutsche Aufklärung gewinnt ihr Selbstverständnis in der kritischen Auseinandersetzung mit der christlichen Tradition. Beispielgebend für seine Epoche hat sich Friedrich Schiller der denkenden Aneignung des christlichen Glaubens mit besonderer Hingabe gewidmet. Die vorliegende Untersuchung geht von den religionskritischen Entwürfen Schillers vor seiner Kantlektüre aus. Unter Berücksichtigung der transzendentalphilosophischen Problemstellung bei Kant werden darüber hinaus die ästhetischen Schriften auf ihre religionskritische Perspektive befragt. Die Interpretation der späten Dramen «Maria Stuart» und «Die Jungfrau von Orléans» eröffnet schließlich ein religionskritisch begründetes Verständnis des großen Aufklärers.
Aus dem Inhalt: Schillers Kritik an den religiösen Strömungen der Aufklärung - Schillers Kantrezeption - Die ästhetischen Schriften - Die Rechtfertigungslehre Luthers - Die späten Dramen.