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Von Rom bis Maastricht - Zur Problematik der monetären Integration Europas

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Silvia Bosch

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen Beitrag zu der Frage der Eignung unterschiedlicher Integrationsstrategien zur Verwirklichung einer Währungsunion in Europa zu leisten. Unterschieden wird hierbei zwischen den Kooperationsstrategien als Grundlage des bisherigen europäischen Integrationsprozesses und den als Alternative dazu vorgeschlagenen Konkurrenzstrategien. In diesem Zusammenhang gibt die Arbeit außerdem einen umfassenden Überblick über den bisherigen monetären Einigungsprozeß in Europa und seine politischen und ökonomischen Hintergründe. Es stellt sich heraus, daß weder der im Rahmen der Kooperationsstrategien vorgeschlagene Kernwährungsansatz noch die Konkurrenzstrategien geeignete Maßnahmen zur Verwirklichung einer Währungsunion in Europa darstellen. Soll eine Währungsunion in Europa verwirklicht werden, so ist eine verstärkte geldpolitische Kooperation der Mitgliedstaaten unabdingbar, und zwar unabhängig von der gewählten Integrationsstrategie.
Aus dem Inhalt: Die europäische Idee - Politische und ökonomische Aspekte des Zieles der Errichtung einer Währungsunion - Kooperationsstrategien als Grundlage europäischer Integrationsversuche - Parallelwährungsstrategien als alternative Integrationsstrategien auf dem Wege zu einer europäischen Währungsunion.