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System und Metaphorik in der Philosophie von Georges Bataille

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Rodolphe Gasche

Anhand von Texten der deutschen philosophischen Tradition von der Romantik an (Herder, Hegel, Schelling, Nietzsche, Freud) werden die Batailleschen Kategorien (vor allem posthum veröffentlichter Texte) in ihrer Schärfe und ihrem philosophischen Anspruch nach bestimmt. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht Batailles Auseinandersetzung mit Hegel. Auf der Grundlage präziser Textanalysen wird Batailles antisystematisches Vorgehen als ein in der Durchquerung der «Phänomenologie des Geistes» bestehendes stufenweises Abtragen des Hegelschen Systems ausgewiesen. Unter Anwendung textanalytischer Methoden wird die, die Phänomenologie Batailles ablösende Phantasmatologie in ihrer Differenz zum herkömmlichen philosophischen Diskurs erörtert.
Aus dem Inhalt: Einleitung - Die mythologische Repräsentation: Umkehr - Verrückung/Verzückung - Die (erste) Katabole - «X marks the spot». Zur Logik des Phantasma: Der nächtliche Schacht und das Reich der Bilder - Der hybride Abkömmling - Die Neigung der Bilderkette. Die Zeichen des phantasmatischen Textes: Das Anagramm des Zeichens - Der reuelose Vatermord. «Hegel contre l'immuable Hegel». Phänomenologie und Phantasmatologie.