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Demokratie durch Bildung?

Das Fallbeispiel Costa Rica

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Ulrich Erhardt

Die oft als 'Schweiz Mittelamerikas' idealisierte, vergleichsweise stabile Demokratie Costa Rica verfügt über ein Bildungswesen, das innerhalb der Dritten Welt als Modell angesehen wird. Ziel der Untersuchung ist eine Gesamtdarstellung der Entstehung und des heutigen Zustands dieses Bildungswesens im Kontext der historisch-politischen Entwicklung des Landes. - Zunächst werden Organisation, Inhalte und Wirkungsweise des Bildungswesens in der kolonialen, postkolonialen und der Epoche nach der 'sozialdemokratischen Revolution' (1948 bis heute) analysiert. In einer Gegenwartsdiagnose wird sodann nach der heutigen Wirksamkeit des Bildungswesens gefragt. Ausgehend von einem grundbedürfnisorientierten Entwicklungskonzept werden schließlich zukunftsweisende, an sozialer Entwicklung orientierte Bildungsansätze im heutigen Costa Rica dargestellt.
Aus dem Inhalt: Rolle des Bildungswesens im Entwicklungsprozeß Costa Ricas - Kolonialpädagogische Hypothek und Bildungsreform des liberalen Staates - Demokratisches «Modell Costa Rica» nach 1984: der reformistische Staat und das Bildungswesen - Grundzüge, Institutionen, Wirksamkeit und zentrale interne Mängel des heutigen Bildungswesens - Ansätze grundbedürfnisorientierter Bildung - Krise der achtziger Jahre: Schwächung des Staates und seiner Bildungsinstitutionen.