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Erziehung zur Verantwortlichkeit durch die Zaubermärchen der Brüder Grimm unter besonderer Berücksichtigung der Sinnkategorie V.E. Frankls

Der «Andere» in den Grimmschen Erlösungsmärchen - Bilder sinn-vollen Seins im Schulanfang

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Ingrid Bergmann

In diesem Buch wird die Bedeutung der Sinnfrage menschlichen Daseins in Anlehnung an die phänomenologisch-therapeutische Konzeption V.E. Frankls als ein Sein in Verantwortung für einen «Anderen» thematisiert. Das Entdecken dieser Sinnverwiesenheit als Verantwortlichkeit für sich selbst, den Mitmenschen, die Kreatur und die Natur wird als Grundthema ethischer Erziehung begriffen. Um späteren Sinnkrisen vorzubeugen, müssen Kinder ihr Leben als ein sinnvolles und zu bejahendes erfahren. Durch die Zaubermärchen der Brüder Grimm entstehen in ihnen Bilder des Lebens, die von Liebe, Verantwortung, Mut, Barmherzigkeit und vom Sieg des Guten geprägt sind. Sie beeinflussen die seelische «Grundgestimmtheit» des Kindes und somit seine Weltsicht.
Aus dem Inhalt: Logotherapie und Existenzanalyse - Ethische Erziehung - Die Bildsprache Grimmscher Zaubermärchen - Das Kind im Schulanfang - Märchenpädagogische Konzepte der Waldorfschulen und der staatlichen bundesdeutschen Rahmenpläne im Vergleich.