Show Less
Restricted access

Studien zur deutschen Parzival-Rezeption in Epos und Drama des 18.-20. Jahrhunderts

Series:

Claudia Wasielewski-Knecht

Die literarische Parzival-Rezeption von J.J. Bodmer bis Peter Handke weist trotz ihrer Vielfältigkeit in den Kernaussagen teilweise erstaunliche Übereinstimmungen auf. Dies liegt insbesondere daran, daß bei nahezu allen Parzival- und Gralsnachdichtungen auf die Elemente des Mythischen und des Mystischen zurückgegriffen wird. Die vorliegende Studie untersucht kritisch, auf welche Art und weshalb sich das Interesse an Mythos und Mystik bis in die Postmoderne hinein in dem jeweiligen literarischen Text widerspiegelt. Dabei werden schwerpunktmäßig solche Autoren behandelt, die die mittelalterliche Vorlage produktiv ausgestalten und aktualisieren, wie z.B. in neuester Zeit Christoph Hein, Tankred Dorst und Peter Handke.
Aus dem Inhalt: Zur Rezeptionsmethodik - Von Bodmer bis Wagner - Wilhelminische Zeit und erster Weltkrieg: An Wolfram orientierte Werke (z.B.: Th. Fontane), an Wagner orientierte Werke (z.B.: F. Lienhard, völkische Utopien) - Parzival-Rezeption nach dem 2. Weltkrieg bis in die 70er Jahre - Die achtziger Jahre (T.Dorst, C. Hein, P. Handke).