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Entwicklungsbedingungen für Luftverkehrsunternehmen in Deutschland 1919-1926

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Bernd-Marian Appel

Ziel der Untersuchung ist es, die Rahmenbedingungen für die Entstehung eines deutschen Luftverkehrssystems nach dem Ersten Weltkrieg darzustellen. Die Einführung des neuen Verkehrsmittels Flugzeug wird unter Berücksichtigung unternehmensgeschichtlicher Gesichtspunkte betrachtet. Auf der Grundlage umfangreicher Archivstudien werden die Auswirkungen öffentlicher Luftfahrtpolitik auf die privatwirtschaftlichen deutschen Luftverkehrsunternehmen, aber auch deren Bemühen um Einfluß auf die Träger dieser Politik, nachgezeichnet. Die in erster Linie durch den Stand der technischen Entwicklung im Flugzeugbau bedingte Unwirtschaftlichkeit der Unternehmen führte zu vollständiger Abhängigkeit von öffentlichen Mitteln. Neben den Maßnahmen der Reichsluftfahrtverwaltung war dies eine wesentliche Ursache für den Konzentrationsprozeß, der schließlich unter maßgeblicher Beteiligung von Reich, Ländern und Gemeinden seinen Höhepunkt mit der Gründung der Deutschen Luft Hansa A.G. im Jahr 1926 erreichte.
Aus dem Inhalt: Ausgangslage für den beginnenden Luftverkehr in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg - Bedeutung des Luftverkehrs aus zeitgenössischer Sicht - Herausbildung eines nationalen und internationalen Luftfahrtrechts sowie einer öffentlichen Luftfahrtverwaltung - Luftverkehrsunternehmen in Deutschland 1919-1926 - Intentionen, Struktur und Umfang öffentlicher Förderung für den Luftverkehr - Beziehungen zwischen öffentlicher Verkehrsverwaltung und Luftverkehrsunternehmen.