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Das Gesundheitswesen in Tunesien als Pushfaktor gesellschaftlicher Entwicklung und Indikator sozialer Sicherheit

Ein Beispiel nationaler Sozialpolitik für die Dritte Welt

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Mustapha Ouertani

Der zentrale Aspekt der Arbeit ist die Rolle und Bedeutung der Gesundheitspolitik und des Gesundheitssystems für die Bevölkerung in Tunesien. Der Autor skizziert in einem historischen Abriß die medizinischen Versorgungssysteme unter dem Einfluß politischer, ökonomischer und sozialer Entwicklungen. Die jeweiligen Epochen - die islamisch-arabische Ära, die Zeit unter den Osmanen sowie die französische Kolonialzeit - werden abgehandelt. Die ständig aufgetretenen Epidemien sind in die Untersuchung mitaufgenommen, um die verursachten demographischen und ökonomischen Deteriorationen darzustellen. Eine gesellschaftsorientierte Gesundheitspolitik beginnt in Tunesien mit dem Zeitpunkt der Unabhängigkeit 1956 und wird unter den ökonomischen Bedingungen sowie den wechselnden politischen Prämissen bis Ende der 80er Jahre bewertet.
Aus dem Inhalt: Das tunesische Gesundheitsversorgungssystem: Geschichte und Gegenwart - Islamisch-arabische Medizin - Kolonialmedizin - Epidemien - Medizinische Infrastruktur - Krankheiten - Traditionelle Medizin versus moderne Medizin - Sozialer Wandel - Gesellschaftsdeterminanten - Familienplanung.