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Die Untreue zum Nachteil der GmbH bei vorheriger Zustimmung aller Gesellschafter

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Josef M. Wodicka

Zentraler Gegenstand dieser Arbeit ist die Untersuchung der Gesellschafter- und der Geschäftsführerbefugnisse im Umgang mit dem GmbH-Vermögen. Vor dem Hintergrund der heftig kritisierten, weil weitgehenden Pönalisierung sog. verdeckter Gewinnausschüttungen durch den BGH in Strafsachen nimmt die gesellschaftsrechtliche Wertung dieser Fragen - einschließlich der Entwicklung im GbmH-Konzernrecht - einen breiten Raum der Untersuchung ein. Im Ergebnis erkennt der Autor ein untreuebewährtes Eigeninteresse der GmbH in Form eines Interesses am Erhalt des existenznotwendigen Vermögens an. Den Kapitalerhaltungsvorschriften des GmbH-Gesetzes - und hier insbesondere 30 Abs. 1 GmbHG - wird daneben jedoch keine eigenständige Relevanz beigemessen.
Aus dem Inhalt: Dispositionsbefugnis der Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH - Vermögensbetreuungspflicht des GmbH-Gesellschafters i.S.d. 266 StGB - Verhältnis des Untreuetatbestandes zu den Bankrottatbeständen.